Fersenrhagaden: Ursachen, podologische Behandlung und Druckentlastung

Fersenrhagaden (Risse an der Ferse): Ursachen, podologische Behandlung mit gewebeschonender Abtragung und Druckentlastung bei RAK Beauty in Wien.

Fersenrhagaden sind lineare Einrisse der Haut, die häufig im Bereich einer ausgeprägten Hyperkeratose auftreten. Bleiben die auslösenden Faktoren bestehen, heilen sie oft nicht dauerhaft ab: Sie können sich vertiefen, schmerzhaft werden und zu Blutungen oder weiteren Einrissen führen.

Bei RAK Beauty in Wien beurteilen wir Ihre Fersen podologisch, tragen hyperkeratotische Ränder gewebeschonend ab und planen eine individuelle Druckentlastung der Rhagade. Mehr zur Podologie bei RAK Beauty.

Fersenrhagaden auf einen Blick

  • Was ist das: lineare Einrisse der Haut an der Ferse, meist im Bereich einer Hyperkeratose.
  • Ursachen: trockene Haut (Xerosis cutis), Hornhautverdickung, Druck- und Scherkräfte, ungeeignetes Schuhwerk, unzureichende Pflege.
  • Podologische Hilfe: gewebeschonende Abtragung der Ränder und gezielte Druckentlastung.
  • Arzt: bei tiefen, blutenden oder entzündeten Rhagaden sowie bei Diabetes, Sensibilitätsverlust oder Durchblutungsstörungen.

Zuletzt aktualisiert: 28. Oktober 2026 · Autorin: Yuliia Rak, RAK Beauty Wien

Wie entstehen Fersenrhagaden? Pathogenese und Ursachen

Eine Xerosis cutis vermindert die Elastizität der Haut. Gleichzeitig führen Hyperkeratose, mechanische Druckbelastung und Scherkräfte beim Gehen dazu, dass die verdickte Hornschicht einreißt.

Begünstigende Faktoren

Begünstigend wirken langes Stehen oder Gehen, ungeeignetes Schuhwerk, offene Fersenkappen und eine unzureichende Hautpflege.

Dermatologische und systemische Ursachen

Bei rezidivierenden oder schlecht heilenden Rhagaden müssen auch dermatologische und systemische Ursachen berücksichtigt werden. Dazu zählen beispielsweise Tinea pedis, Psoriasis, Ekzeme, Diabetes mellitus, periphere Durchblutungsstörungen und Polyneuropathie. Bei Verdacht auf eine Grunderkrankung ist eine ärztliche Abklärung erforderlich.

Podologische Versorgung von Fersenrhagaden

Befund vor der Behandlung

Vor der Behandlung werden Lokalisation und Tiefe der Rhagaden, Ausmaß der Hyperkeratose, Hautzustand, Druckverteilung und mögliche Infektionszeichen beurteilt.

Gewebeschonende Abtragung der Hyperkeratose

Die hyperkeratotischen Randsäume werden fachgerecht und gewebeschonend abgetragen. Eine aggressive oder unsachgemäße Abtragung kann die Hautbarriere zusätzlich schädigen und den Riss vertiefen.

Gezielte Druckentlastung

Nach der Behandlung ist eine gezielte Druckentlastung der Rhagade erforderlich. Sie reduziert lokale Druck- und Zugkräfte beim Auftreten und soll ein weiteres Aufklaffen verhindern. Die Entlastung wird individuell an Befund, Lokalisation und Schuhversorgung angepasst.

Warum eine rein kosmetische Pediküre oft nicht ausreicht

Eine rein kosmetische Pediküre behandelt die zugrunde liegende Hyperkeratose und die mechanische Belastung nicht zwangsläufig ausreichend. Bei bestehenden Rhagaden sollte deshalb eine podologische Fachkraft die Behandlung und Entlastung planen. Bei Verdacht auf Infektion, Mykose oder eine dermatologische beziehungsweise systemische Ursache ist zusätzlich eine ärztliche Abklärung angezeigt.

Hautpflege und Prävention bei rissigen Fersen

Zur Unterstützung der Hautbarriere empfiehlt sich eine regelmäßige Anwendung geeigneter rückfettender Pflegeprodukte. Bei Xerosis und Hyperkeratose können harnstoffhaltige Präparate infrage kommen; Konzentration und Anwendung sollten dem Hautbefund angepasst werden. Creme sollte nicht zwischen den Zehen aufgetragen werden.

Gut sitzendes Schuhwerk kann übermäßige Reibung und Druckbelastung reduzieren. Eine Selbstbehandlung mit Klingen oder scharfen Instrumenten ist zu vermeiden, da sie Verletzungen und Infektionen begünstigen kann.

Wann ist eine ärztliche Abklärung erforderlich?

Tiefe, blutende, rezidivierende oder anhaltend schmerzhafte Rhagaden sollten fachlich beurteilt werden. Bei Rötung, Überwärmung, Schwellung, Sekretion oder zunehmenden Schmerzen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung notwendig.

Bei Diabetes mellitus, Sensibilitätsverlust oder Durchblutungsstörungen ist besondere Vorsicht geboten. Betroffene sollten Rhagaden nicht selbst abtragen oder behandeln lassen, ohne zuvor eine geeignete fachliche Beurteilung einzuholen.

Häufige Fragen zu Fersenrhagaden

Was sind Fersenrhagaden?

Fersenrhagaden sind lineare Einrisse der Haut an der Ferse, die häufig im Bereich einer ausgeprägten Hyperkeratose (Hornhautverdickung) auftreten. Umgangssprachlich spricht man von Rissen an der Ferse oder rissigen Fersen.

Warum heilen Fersenrhagaden oft nicht dauerhaft ab?

Bleiben die auslösenden Faktoren wie trockene Haut, Hyperkeratose, Druckbelastung und Scherkräfte beim Gehen bestehen, können sich die Risse vertiefen, schmerzhaft werden und erneut einreißen. Deshalb reicht reine Pflege allein oft nicht aus.

Wie behandelt die Podologie Fersenrhagaden?

Zunächst werden Lokalisation und Tiefe der Rhagaden, das Ausmaß der Hyperkeratose, der Hautzustand und die Druckverteilung beurteilt. Danach werden die hyperkeratotischen Randsäume fachgerecht und gewebeschonend abgetragen und die Rhagade gezielt druckentlastet.

Kann ich Fersenrhagaden selbst abtragen?

Von einer Selbstbehandlung mit Klingen oder scharfen Instrumenten ist abzuraten, da sie Verletzungen und Infektionen begünstigen kann. Eine unsachgemäße Abtragung kann außerdem die Hautbarriere schädigen und den Riss vertiefen.

Wann sollte ich Fersenrhagaden ärztlich abklären lassen?

Tiefe, blutende, rezidivierende oder anhaltend schmerzhafte Rhagaden sollten fachlich beurteilt werden. Bei Rötung, Überwärmung, Schwellung, Sekretion oder zunehmenden Schmerzen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung notwendig, ebenso bei Diabetes mellitus, Sensibilitätsverlust oder Durchblutungsstörungen.

Fersenrhagaden vorher und nachher

Echte Fotos aus unserer Podologie in Wien. Das Ergebnis hängt vom individuellen Befund und von der konsequenten Pflege und Druckentlastung ab.

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Fazit: Fersenrhagaden frühzeitig podologisch versorgen

Fersenrhagaden entstehen meist aus dem Zusammenspiel von trockener Haut, Hyperkeratose und mechanischer Belastung. Entscheidend sind eine fachgerechte, gewebeschonende Abtragung und eine gezielte Druckentlastung, damit die Haut Zeit zur Heilung bekommt.

Wenn Sie Risse an der Ferse bemerken oder bestehende Rhagaden immer wieder aufbrechen, vereinbaren Sie einen Termin zur podologischen Beratung bei RAK Beauty in Wien. Mehr zu unseren Leistungen finden Sie auf der Podologie-Seite, die aktuellen Preise auf unserer Preisliste. Lesen Sie auch: Eingerollter Nagel (Rollnagel) und Eingewachsene Nägel bei Kindern und Jugendlichen.

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